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Förderpreise für Schülerinnen und Schüler für das Fach „Biotechnologie“

Der Förderpreis wird seit 2006 von der Technologiestiftung BioMed Freiburg gemeinsam mit der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg zur Würdigung und Förderung für naturwissenschaftlich interessierte und begabte Schülerinnen und Schüler gestiftet. Er dokumentiert die besondere Bedeutung der Förderung des Nachwuchses im biotechnologischen Bereich. Der Preis honoriert hervorragende Leistungen im Fach Biotechnologie des Biotechnologischen Gymnasiums an der Freiburger Merian-Schule und ist mit insgesamt 1.000 Euro dotiert.

Gruppenfoto der Preisträger_innen

Den Förderpreis für hervorragende Leistungen im Fach Biotechnologie erhält Rahel Bechtold. Rahel Bechtold hat im Abiturjahrgang 2020 mit 840 von 900 möglichen Punkten und dem Notendurchschnitt von 1,0 das beste Abitur an der Merian-Schule absolviert. Sie hat im Fach Biotechnologie durchweg hervorragende Leistungen erzielt. Ihre Interessen beziehen sich vor allem auf den Umwelt- und Naturschutz, weshalb Rahel Bechtold seit dem Wintersemester 2020 Umweltnaturwissenschaften mit dem Nebenfach Naturschutz und Landschaftspflege an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg studiert. Rahel Bechtold engagiert sich auch bei verschiedenen Naturschutzorganisationen wie zum Beispiel dem NABU.

Den Förderpreis für hervorragende Leistungen im Fach Biotechnologie erhält Merlin Ritter. Merlin Ritter hat im Abiturjahrgang 2021 mit 872 von 900 möglichen Punkten und dem Notendurchschnitt von 1,0 das beste Abitur an der Merian-Schule absolviert. Er hat im Fach Biotechnologie durchweg hervorragende Leistungen erzielt. Merlin Ritter zeigt ein sehr breit gestreutes und vielfältiges gesellschaftliches und soziales Engagement und engagiert sich sehr breit gefächert im Klima- und Umweltschutz. Im Oktober 2021 wird Merlin Ritter sein Studium im Studiengang Biochemie/Molekularbiologie an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena beginnen.

Stiftungsvorständin Hanna Böhme: „Mit der Vergabe der Förderpreise für Schülerinnen und Schüler fördern wir begabte und engagierte Nachwuchstalente des Biotechnologischen Gymnasiums der Freiburger Merian-Schule, die sich durch hervorragende Leistungen im Fach Biotechnologie auszeichnen. Dieser Bildungsweg verspricht nach wie vor sehr gute Ausbildungs- und Berufsaussichten, wie auch der gesamte Bereich Health & Life Sciences zu den besonderen Wachstumsbereichen des Standortes Freiburg zählt.“

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung der Preisträgerin und des Preisträgers. Mit diesen hervorragenden Schulabschlüssen stehen den beiden Ausgezeichneten die Türen für eine Karriere in der Naturwissenschaft weit offen. Das zeigt sich bereits in der konsequenten Wahl ihrer Studienfächer. Ich freue mich sehr, dass beide sich im Umweltschutz engagieren“, so der Prorektor für Forschung und Innovation Stefan Rensing.

Das biotechnologische Gymnasium ist ein zukunftsorientiertes Bildungsangebot an der Merian-Schule, das im Profilfach fundierte Kenntnisse mikrobiologischer und chemischer Vorgänge vermittelt sowie Einblicke in eine zeitgemäße Labortechnik erlaubt. „Unsere Schülerinnen und Schüler führen in unseren modern ausgestatteten Laborräumen viele praktische Versuche durch und werden so schrittweise an eine wissenschaftliche Arbeitsweise herangeführt, eine optimale Vorbereitung auf ein späteres Studium im Bereich der Naturwissenschaften“, so der Schulleiter der Freiburger Merian-Schule, Markus Henkes.

Mit der Einrichtung des "Biotechnologischen Gymnasiums" zum Schuljahr 2001/2002 hat das Land Baden-Württemberg als erstes Bundesland konsequent der zunehmenden Bedeutung der Biotechnologie in einem gymnasialen Bildungsgang Rechnung getragen. In Baden-Württemberg gibt es derzeit an 28 Standorten biotechnologische Gymnasien, davon nur eines in Freiburg. Weitere befinden sich im BioValley in Waldshut-Tiengen, Lörrach und Offenburg.

Zu den Preisstiftern

An der 2003 errichteten Technologiestiftung BioMed Freiburg sind die Stadt Freiburg, die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, die IHK Südlicher Oberrhein, der Wirtschaftsverband Industrieller Unternehmen Baden (WVIB), die Handwerkskammer Freiburg und Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau beteiligt. Die Stiftung selbst wird von der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) verwaltet. So ist gewährleistet, dass die Aktivitäten der städtischen Innovations- und Technologieförderung mit der Arbeit der Stiftung und des von ihr getragenen Zentrums eng verzahnt sind. Eine wichtige Aufgabe der Stiftung ist das Management des BioTechPark Freiburg.

Dem Stiftungsrat gehören an: Oberbürgermeister Martin Horn (Vorsitzender), Stadträtin Renate Buchen (stellv. Vorsitzende), Stadträtin Emriye Gül, Stadtrat Hannes Wagner, Handirk von Ungern-Sternberg (Handwerkskammer), Klaus Heuberger (WVIB), Ingmar Roth (Sparkasse Freiburg), Stefan Rensing (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg) und Alwin Wagner (IHK Südlicher Oberrhein). Den Vorstand der Stiftung bildet Hanna Böhme zusammen mit Michael Richter (Stellvertreter).

Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg wurde 1457 als Volluniversität gegründet. 25.000 Studierende aus über 100 Nationen sind an elf Fakultäten in mehr als 190 Studiengängen eingeschrieben. Rund 7.000 Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte sowie weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich an der Alma Mater, die als Volluniversität auch heute Studium, Promotion und Habilitation in allen wichtigen Fachbereichen der Geistes-, Wirtschafts-, Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie in Medizin, Jura und Theologie ermöglicht. Ein ideales Umfeld gerade auch für zukunftsweisende, interdisziplinäre Studien. Viele berühmte Philosophinnen und Philosophen, Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher sowie zehn Nobelpreisträger lehrten und forschten an der Albert-Ludwigs-Universität. Die Spitzenpositionen in den Rankings belegen ihren herausragenden Ruf in der deutschen Universitätslandschaft.